Die Liedtexte der Streuner
Wir werden hier im Laufe der Zeit jeweils einen neuen Text von allen vier
Scheiben hinzufügen.
Es lohnt sich also, öfters mal wieder reinzuschauen... ;-)
Gebet eines Spielmanns I
Ich möchte wohl, wenn's möglich wär
Daß Gott bekäm, was ich bekam
Die Sorgen all, und all den Gram
Und daß ich Gott wär, so wie er
Dann ging es ihm, wie's mir geschah
Ich zahlt ihm was mir ward zurück
Wie immer nur dem Schlechten ja
Gewährt wird seiner Güter Glück
So hole er sich dort den Dank
Und nicht bei mir für seine Gaben
Mir lieh er keinen Heller blank
Die Seele nur - die kann er haben
Text: Anonymer Autor, um 1220; Musik: Roland Kempen
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Die Liebe
Sie saßen und tranken am Teetisch
Und sprachen von Liebe viel
Die Herren, die waren ästhetisch
Die Damen von zartem Gefühl
"Die Liebe muß sein platonisch"
Der dürre Hofrat sprach
Die Hofrätin lächelt ironisch
Und dennoch seufzte sie "ach"
Der Domherr öffnet den Mund weit
"Die Liebe sei nicht zu roh
Das schadet sonst der Gesundheit"
Das Fräulein lispelt "Wieso?"
Die Gräfin spricht wehmütig
"Die Liebe ist eine Passion"
Und präsentieret gütig
Die Tasse dem Herren Baron
Am Tische, da war noch ein Plätzchen
Mein Liebchen, da hast Du gefehlt
Du hättest so hübsch, mein Schätzchen
Von Deiner Liebe erzählt
Text: Heinrich Heine; Musik: Martin Seifert
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Sturmesnacht
Es war in dunkler Sturmesnacht so hat man uns gesagt
Blitze zuckten und erhellten jäh die finstre Nacht
Der Donner grollte um das Schloß, so sagte man uns frei
Und von dem Nordostturm erhob sich grausiges Geschrei
Kein Biest und auch kein Banshee wars, und auch kein böser Fluch
Gefangne nicht im Todeskampf, Dämon gebannt durch Spruch
Kein Geist der lauthals stöhnte, keine Seel in Angst und Bang
Es war der Gräfin Singen, denn sie übte nächtelang
Die Gräfin war fest überzeugt daß sie ein Barde sei
Und dadurch wurde Leben unter ihr zur Quälerei
Man mußte lauschen wenn sie sang und lächelnd ihr zuhörn
Und ihre goldne Stimme, jedes Vogels Traum, beschwörn
Die Gräfin war vermählt, sie meinte unter ihrem Stand
So kam es, daß ihr lieber Mann nicht einmal Frieden fand
Nicht nur daß er ertragen mußt ihr Singen jede Nacht
Still leidend ward für jedes Falsch verantwortlich gemacht
Es war in dunkler Sturmesnacht so hat man uns zitiert
Das muß der Grund gewesen sein daß nichts sich hat gerührt
Als plötzlich die Musik verklang... dann als der Tag anbrach
Die Diener fanden daß die Gräfin tot im Turme lag
Herolde kamen um zu sehn ob falsches Spiel geschah
Befragten alle gründlich was des Nachts ein jeder sah
Ganz überraschend kam ein Umstand schnell ans Tageslicht:
Für jeden Schritt des Grafen nachts verbürgte jemand sich
Die Schloßbewohner kamen von sich aus, allein, zu zwein
Zu schwören daß der Graf des Nachts nicht einmal war allein
Obwohl der Turm verschlossen war, die Tür mit Schlüsseln zwei
So war von jedem Tatverdacht der Graf eindeutig frei
Nach einer Weile rief man ihren Tod als Selbstmord aus
Und jeder in der Gegend zog Zufriedenheit daraus
Es war kein Urteil dem man besser widersprechen sollt
Doch fragt man sich warum sie ihre Laute essen wollt
Text: Mercedes Lackey; Musik: Martin Seifert
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Zehn Orks
Zehn Orks sennen wir gewesen
Haben wir nit geblieben daheim
Haben Elfenstamm getroffen
Sennen wir geblieben neun
Neun Orks sennen wir gewesen
Haben wir über Zwerg gelacht
Zwerg der hat nicht mitgelacht
Sennen wir geblieben acht
Grishnak mit große Hammer
Zorg mit rostig Schwert
Raufen, Saufen, Schnaufen
Bis sich nichts mehr wehrt ...
Acht Orks sennen wir gewesen
Wollten wir Menschenweiber lieben
Eine sennen Mann gewesen
Sennen wir geblieben sieben
Sieben Orks sennen wir gewesen
Wollten wir reiten auf die Besen von die Hex'
Mauer dort im Weg gestanden
Sennen wir geblieben sechs
Chorus
Sechs Orks sennen wir gewesen
Haben wir ausgezogen unsere Strimpf'
Einer nit beliftet war
Sennen wir geblieben finf
Finf Orks sennen wir gewesen
Haben wir getrunken eigen Bier
Eins war mit Glykol gepanscht
Sennen wir geblieben vier
Chorus
Vier Orks sennen wir gewesen
Haben wir gemacht die Bäume entzwei
Baum san leider Ent gewesen
Sennen wir geblieben drei
Drei Orks sennen wir gewesen
Haben wir gefunden scheenes Ei
Mütterchen Drachen ist vorbeigekommen
Sennen wir geblieben zwei
Chorus
Zwei Orks sennen wir gewesen
Hatten wir zu Essen leider keiner
Als Briederchen geschlafen hat
Bin ich mir geblieben einer
Ein Ork bin ich mir gewesen
Wollt' ich andere Orks zurick
Seitdem bin ich auf der Suche
Nach einen guten F...rau
Chorus
Text: Olaf Grauschmitt, Nicole Noever; Musik: Trad.
Kleine Anmerkung dazu: Freunde von uns, die selber Juden sind, haben uns ermutigt, dieses Lied
mit diesem witzigen Fantasy-Text ins Programm aufzunehmen und zu spielen. Es soll erheitern, nicht
provozieren. Wir lehnen grundsätzlich jegliche rechtsradikale und menschenverachtende
Gesinnung ab!
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Gebet eines Spielmanns II
Ich möchte wohl, wenn's möglich wär
Daß Gott bekäm, was ich bekam
Die Sorgen all, und all der Gram
Und daß ich Gott wär, so wie er
Dann ging es ihm, wie's mir geschah
Ich zahlt ihm was mir ward zurück
Wie immer nur dem Schlechten ja
Gewährt wird seiner Güter Glück
So hole er sich dort den Dank
Und nicht bei mir für seine Gaben
Mir lieh er keinen Heller blank
Die Seele nur - die kann er haben
Text: Anonymer Autor, um 1220; Musik: Martin Seifert
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Der Schlemmer
Wo soll ich mich hinkehren, ich armes Brüderlein
Wie soll ich mich ernähren, mein Gut ist viel zu klein
Als ich ein Wesen han, so muß ich bald davon
Was ich heut sollt verzehren, das hab ich jüngst vertan
Ich bin zu früh geboren, wo heute ich hinkomm
Mein Glück das ist erst morgen, hätt ich den Schatz im Dom
Dazu den Zoll am Rhein, und wär Venedig mein
So wär das all's verloren, es muß verschlemmet sein
Drei Würfel eine Karte, das ist mein Wappen frei
Sechs hübsche Fräulein zarte, an jeder Seite drei
Komm her du schönes Weib, mein Herz freut sich im Leib
Doch Du mußt heute warten, der Wein ist Zeitvertreib
Stecht an die Schweinebraten, dazu die Hühner jung
Darauf muß baß geraten ein frischer kühler Trunk
Mein Freund du guter Wein, willkommen du bist mein
Mir ist ein Wein geraten, der muß verschlemmet sein
Was hilft´s, daß ich soll sparen, vielleicht verlier ich´s gar
Wird´s mir ein Dieb ausscharren, es reute mich ein Jahr
Ich weiß mein Gut vergeht, mit Schlemmen früh bis spät
Und der hat eine Meise, dem das zu Herzen geht
Wo soll ich mich hinkehren, ich armes Brüderlein
Wie soll ich mich ernähren, mein Gut ist viel zu klein
Als ich ein Wesen han, so muß ich bald davon
Was ich heut sollt vezehren, das hab ich jüngst vertan
Trad., 16. Jhd.
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Die Hexe
Sie träumt bei Nacht und Tage
Und hat sich vorgestellt
Daß sie statt einer Hexe
Die schönste Frau der Welt
Manch Zaubertrank hat sie gebraut,
Doch für die wahre Schönheit wächst leider noch kein Kraut
Ich bin der Hexe gar so gut
Steh da und gaff sie an
Was doch für lumpig schön Gesicht
Für Wirrwarr stiften kann
Jetzt weiß ich welch ein Narr ich bin
Doch geb ich voller Freude alles für sie hin
Den Wunsch nach anderm Leben
Träumt sie schon lange Zeit
Doch Gottes Werk zu ändern ist keine Kleinigkeit
Oh Hex besinn dich deiner Macht
Schönheit ist Kraft des Tages, deine ist die Nacht
Nach vielen Zaubernächten
Da wurd mir endlich klar
Daß auf dem Besen reiten stets was besondres war
Jetzt flieg ich übers Land dahin
Und spüre voller Freude, wie wunderschön ich bin
François Villon, (3. Strophe: Miriam Petzold)
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Unter den Toren
Hey Ho Ein Feuerlein brennt
Kalt ist die Nacht für Gendarme
Unter den Toren im Schatten der Stadt
Schläft man gut, wenn man sonst keine Schlafstelle hat
Keiner der fragt nach woher und wohin
Und zu kalt ist die Nacht für Gendarme
Chorus
Silberne Löffel und Ketten im Sack
Legst Du besser beim Schlafen dir unters Genack
Zeig nichts und sag nichts, die Messer sind stumm
Und zu kalt ist die Nacht für Gendarme
Chorus
Greif nach der Flasche, doch trink nicht zu viel
Deine Würfel sind gut, aber falsch ist das Spiel
Spuck in die Asche und schau lieber zu
Denn zu kalt ist die Nacht für Gendarme
Chorus
Rückt dir die freundliche Schwester zu nah
Das ist nur für die Wärme, mal hier und mal da
Keiner im Dunkeln verliert sein Gesicht
Und zu kalt ist die Nacht für Gendarme
Chorus
Geh mit der Nacht eh der Frühnebel steigt
Nur das Feuer glimmt stumm und das Steinpflaster schweigt
Laß nichts zurück und vergiß was du sahst
Denn die Sonne bringt bald die Gendarme
Hey Ho Das Feuer ist aus!
Bald kommen die Gendarme
Trad, 19. Jhd.
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Der Bauer aus dem Odenwald
Der Bauer aus dem Odenwald
Der hat ne schöne Frau
Daß seine Dienstmagd schöner war
daß wußt er ganz genau
Schiebe nach, schiebe nach, schiebe langsam nach
Schiebe langsam aber gut
Und als die Bäuerin zum Jahrmarkt ging
Da war der Bauer froh
Er nahm sich die saubere Dienstmagd
Und ging mit ihr ins Stroh
Chorus
Und als die Bäuerin vom Jahrmarkt kam
Und ging die Treppe hinauf
Da sah sie die saubere Dienstmagd
Den Bauern oben drauf
Chorus
Die Bäuerin zum Bauern sprach
"Mir ist es eben recht
Wenn Du die Magd geliebet hast
So liebet mich der Knecht"
Chorus
Trad., 19. Jhd.
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Die Lindenwirtin
Kein Tropfen im Becher mehr und der Beutel schlaff und leer
Lechzend Herz und Zunge
Angetan hat's mir dein Wein, deiner Äuglein heller Schein
Lindenwirtin du junge
"Angekreidet wird hier nicht, weil's an Kreide uns gebricht"
Lacht die Wirtin heiter
"Hast Du keinen Heller mehr, gib zum Pfand den Ränzlein her
Aber trinke weiter"
Tauscht der Bursch sein Ränzlein ein gegen einen Krug voll Wein
Tät zum Gehen sich wenden
Spricht die Wirtin: "Junges Blut, hast ja Mantel, Stab und Hut
Trink und laß Dich pfänden"
Da vertrank der Wanderknab Mantel, Hut und Wanderstab
Sprach betrübt: "Ich scheide... Fahre wohl du kühler Trank
Lindenwirtin jung und schlank, liebliche Augenweide"
Spricht zu ihm das schöne Weib: "Hast ja noch ein Herz im Leib
Laß mir's, trauter Wandrer"
Was geschah, ich tu's euch kund: Auf der Wirtin rotem Mund
Brannte heiß ein andrer
Der dies neue Lied erdacht sang's in einer Sommernacht
Lustig in die Winde
Vor ihm stund ein volles Glas, neben ihm Frau Wirtin saß
Unter blühender Linde
Text: Trad., 19. Jhd. / Musik: Carsten Hickstein
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Lumpen
Was gehn euch meine Lumpen an
Da hängen Freud und Tränen dran
Was kümmert euch denn mein Gesicht
Ich brauche euer Mitleid nicht
Ich tue stets was mir gefällt
Ich liebe mich, nicht euch auf dieser Welt
Und was ich tun und lassen kann
Das geht euch einen Scheißdreck an
Ich lache übers Weltgericht
An Auferstehung glaub ich nicht
Ob´s Götter gibt, das weiß ich nicht
Und Höllenstrafen fürcht ich nicht
Ich brauch gewiß nicht Euer Gnaden
Selbst wenn ich Tote hab geladen
In euern Himmel will ich gar nicht rein
Viel lieber in der Hölle sein
Ich möchte keinen Pfaffen sehen
Ich werd allein zum Galgen gehen
Denn den Tod den fürcht ich nicht
Ich trug zu lange sein Gesicht
Trad., 19. Jhd., letzte Strophe: Miram Petzold
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Die Räuber
Ein freies Leben führen wir
Ein Leben voller Wonne
Der Wald ist unser Nachtquartier
Bei Sturm und Wind hantieren wir
Der Mond ist unsre Sonne
Heut steigen wir beim Pfaffen ein
Bei reichen Töchtern morgen
Da gibt´s Dukaten, Wein und Bier
Was über ist, da lassen wir
Den lieben Herrgott sorgen
Und haben wir beim Rebensaft
Die Gurgeln uns gebadet
So trinken wir uns Mut und Kraft
Und mit dem Teufel Bruderschaft
Der in der Hölle bratet
Text: Friedrich Schiller / Musik: Trad. (18./19. Jhd.)
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Schnorrer, Penner, schräge Narren
Schnorrer, Penner, schräge Narrn
Kesselflicker, Diebe
Finden im Zigeunerkarrn
Nachtquartier und Liebe
Wo die alten Hexen fett
Aus den Fenstern gaffen
Und im schmierigen Korsett
Ihre Pfeifchen paffen
Hey, Lay, lay, lay...
Wo die Messer niemals stumpf
In die Rippen fahren
Wo die Weiber unterm Strumpf
Ihr Wechselgeld verwahren
Abends randaliert das Pack
Oftmals kreist die Flasche
Und es schwingt der Bettelsack
Auf zur Hurentasche
Hey, Lay, lay, lay...
Wenn das Feuer knisternd loht
Rückt die Welt zusammen
Selbst der alte Kunde Tod
Hockt mit bei den Flammen
Spielt die Geige herzenswund
Schmelzen selbst Gendarme
Und sie falln dem Lumpenhund
Schluchzend in die Arme
Hey, Lay, lay, lay...
Text: Fritz Grasshoff / Musik: Trad., 20. Jhd.
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Martinsgans
Heut zu Deinen Ehren und durch den Willen Dein
Die Gänse sollst Du mehren und den kühlen Wein
Gesotten und gebraten, sie müssen all' hinein
Text / Musik: Trad.
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Chevaliers de la table ronde
Chevaliers de la table ronde
Goûtons voir si le vin est bon
Goûtons voir, oui oui oui
Goûtons voir, non non non
Goûtons voir si le vin est bon
Si l'est bon, si l'est agréable
J'en boirai jusqu'à mon plaisir
J'en boirai, oui oui oui...
J'en boirai cinq ou six bouteilles
Une femme sur les genoux
Une femme, oui oui oui...
Si je meurs, je veux qu'on m'enterre
Dans une cave où il y a du bon vin
Dans une cave, oui oui oui...
Les deux pieds contre la muraille
Et la tête sous le robinet
Et la tête, oui oui oui...
Sur ma tombe je veux qu'on inscrive
Ici gît le roi des buveurs
Ici gît, oui oui oui...
La morale de cette histoire
C'est du boire avant de mourir
C'est du boire, oui oui oui...
Text / Musik: Trad.
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Das Kleine Lied der Völker
Der König hat die Krone auf
Mit bunten Steinen oben drauf
Treibt er's mal gar zu munter
Fällt die Krone eben runter
Chorus
Die Hütte brennt, die Fee ist drin
Ich rette sie, na immerhin
Der Streuner liebt das Risiko
Und brennt er jetzt auch lichterloh
Chorus
Ein Vampir als Fledermaus,
Dachte sich - flieg' geradeaus
Er sah den Baum, doch nicht das Tor
Jetzt singt er im Knabenchor
Chorus
Der Meuchler macht die Leute kalt
Für Geld und aus dem Hinterhalt
Muß er sich ins Grab nun legen
Auch ein Meuchler hat Kollegen
Chorus
Der Graf, das Schaf, war immer brav
Singt die Kinder in den Schlaf
Die Gräfin nachts ist nicht zu sehen
Tja ihr Leute, so kann´s gehen
Chorus
Der Waldläufer im grünen Rock
Nimmt für'n Bogen einen Stock
Doch der ließ sich nicht lange biegen
Jetzt sieht man die Zähne fliegen
Chorus
Die Hexen reiten auf dem Besen
Ja, so ist es stets gewesen
Doch hab' ich mal nachgedacht
Wo steckt der Besen in der Nacht
Chorus
Text: A. Neft, R. Kempen, T. Riefl / Musik: R. Kempen
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Söldnerschwein
Hört ihr Leut' und laßt euch sagen
Euer Stündlein hat geschlagen
Was kann schöner sein, als ein Söldnerschwein zu sein
Was kann schöner sein im Leben
Als zu nehmen statt zu geben
Was kann schöner sein, ...
Ja, was kann schöner sein am Siegen
Als für's Töten Geld zu kriegen
Was kann ...
Geld nehm' ich auch von den Armen
Kann mich ihrer nicht erbarmen
Was kann...
Doch hab' ich auch Stolz und Ehre
Als wenn ich von Adel wäre
Was kann...
Chorus
Jede Burg auf dieser Erden
Soll ein Raub der Flammen werden
Was kann...
Weiber sind stets leicht zu kriegen
Wenn sie erst am Boden liegen
Was kann...
Chorus
Ist mein starker Arm von Nöten
Werd' ich eure Feinde töten
Was kann...
Lieber sterb' ich aufrecht stehend
Als auf Knien um Gnade flehend
Was kann...
Chorus
Text: W. Kiel, M. Seifert / Musik: Trad.
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Pater Gabriel
War einst ein Karmeliter, der Pater Gabriel
Versprach der Anna Dutzinger 'ne nagelneue Seel'
Die Anna war ein Mädel, noch jung und wunderschön
Und tat zum ersten Male ins Kloster beichten geh'n
"Ei, Anna liebste Anna, komm doch zu mir herein
Hier in dem dunklen Kammerln kannst beichten ganz allein"
Er setzt sich in den Beichtstuhl, und nahm sie auf den Schoß
Da dacht' die Anna Dutzinger: "Das Beichten geht famos"
Und er erzählt der Anna vom Berge Sinai
Und greift ihr an die Waderln, hinauf bis an die Knie
Nicht nur auf Haupt und Mieder ruht die geweihte Hand
Er senkt sie langsam nieder bis ins gelobte Land
Da schwanden ihr die Sinne, wie leblos sank sie hin
Da hat's 'nen kleinen Knacks gegeben, die neue Seel' war drin
Darum ihr jungen Mädels, sucht ihr 'ne neue Seel'
So wendet euch vertrauensvoll an Pater Gabriel
Doch wißt ihr nicht sein Kloster, wo er zu finden ist
So helf ich euch auch gerne, mit mir beschied'ner List
Text: Thelonius Dillap (J. Thelen) / Musik: Trad.
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Des Lebens Sinn
Ich frag mich nach des Lebens Sinn
Dem einen oder dem andern
Man führte mich zum Weibe hin
Zum Alkohol, zum Wandern
Tralalalila tralalali, kyrie eleison
Die Weiber sind ja alle schlecht
Nur billige Krämerware
Zum Trösten bin ich grade recht
Da kommen sie in Scharen
Chorus
Der Alkohol, der hilft mir wohl
In diesen schweren Stunden
Und ist mir danach der Kopf so hohl
Beim Wandern da wird er gesunden
Chorus
So wandre ich jahraus, jahrein
Wohl auf dem Pfade der Jugend
Ich laß mich auf alle Laster ein
Und pfeife auf die Tugend
Chorus
Trad., 19. Jhd.
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Wir kamen einst von Piemont
Wir kamen einst von Piemont - in nicht sehr glänzender Façon
Völlig leer der Magen und der Ranzen - völlig durcheinander die Finanzen
Wir hatten keinen Heller mehr
Alles durcheinander, alles Kreuz und Quer
Und einen Hunger hatten wir - Frau Wirtin sagt was bietet Ihr
Wein und Bier und ein Kaninchen - alles durcheinander und ein Hühnchen
Suppe hab ich auch, was wollt Ihr mehr
Chorus
Mal richtig schlafen wollen wir - Frau Wirtin sagt was bietet Ihr
Hinten raus ist meine Kammer - alles durcheinander welch ein Jammer
Vorne raus die Zofe, man hat´s schwer
Chorus
So gegen elf da hörte man - Frau Wirtin fing zu schimpfen an
Ach mein Scharnier ist ganz verbogen - alles durcheinander ungelogen
Seht euch doch vor, ich bitt´ euch sehr
Chorus
Und dann, nachher um Mitternacht - da hat´s ganz fürchterlich gekracht
Ein altes Bett zerbrach ganz plötzlich - alles durcheinander wie entsetzlich
Und die kleine Zofe sprach: "Das war zu schwer"
Chorus
Und kommen Sie an diesen Ort - so grüßen Sie die Wirtin dort
Die zum Schlafen nie allein ins Bett sich legte - ihren hübschen Hintern so adrett bewegte
Doch die kleine Zofe, die bewegt noch mehr
Chorus
Trad., vermutlich 18. Jhd.
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Tourdion
Quand je bois du vin clairet
Amis tout tourne, tourne, tourne, tourne
Aussi désormais je bois
Anjou ou Arbois
Chantons et buvons
À ce flacon faisons la guerre
Chantons et buvons
Mes amis
Buvons donc
Hey, der gute, kühle Wein
Macht alles kunterkunterbunt sich drehen
Holt die Gläser schenket ein
Anjou und Arbois
Vivat! Singt und trinkt
Und leert die Flasche bis zum Grunde
Singt und trinkt mit uns den Wein
Schenket ein
Pierre Attaignant, 16. Jhd.
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Papst und Sultan
Der Papst lebt herrlich in der Welt
Es fehlt ihm nie an Ablaßgeld
Er trinkt vom allerbesten Wein
Drum möcht auch ich der Papst wohl sein
Doch nein, er ist ein armer Wicht
Ein holdes Mädchen küßt ihn nicht
Er schläft in seinem Bett allein
Drum möcht auch ich der Papst nicht sein
Der Sultan lebt in Saus und Braus
Er wohnt in einem Freudenhaus
Voll wunderschöner Mägdelein
Drum möcht auch ich der Sultan sein
Doch nein, er ist ein armer Mann
Denn er lebt nach seinem Alkoran
So trinkt er keinen Tropfen Wein
Drum möcht auch ich nicht Sultan sein
Geteilt veracht ich beider Glück
Und kehr in meinen Stand zurück
Doch das geh ich mit Freuden ein
Halb Sultan und halb Papst zu sein
Darum Mädchen, gib mir einen Kuß
Denn jetzt bin ich der Sultanus
Ihr trauten Brüder schenket ein
Damit auch ich der Papst kann sein
Trad., 18. Jhd.
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Herr Wirt uns dürstet all so sehre
Herr Wirt uns dürstet all so sehre
Trag auf Wein, trag auf Wein, trag auf Wein
Daß dir Gott dein Leid verkehre
Bring her Wein, bring her Wein, bring her Wein
Und dir dein Sälden mehre
Nun schenk ein, nun schenk ein, nun schenk ein
Oswald von Wolkenstein, 1377-1445
[Seitenanfang]
Männer mit Bärten
Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren
Müssen Männer mit Bärten sein
Jan und Hein und Klaas und Pit - die haben Bärte, die haben Bärte
Jan und Hein und Klaas und Pit - die haben Bärte, die fahren mit
Alle, die Weiber und Branntwein lieben
Müssen...
Chorus
Alle, die mit uns das Walroß töten
Müssen...
Chorus
Alle, die Tod und Teufel nicht fürchten
Müssen...
Chorus
Alle, die endlich zur Hölle mitfahren
Müssen...
Chorus
Trad., 18. Jhd.
[Seitenanfang]
Des Geyers schwarzer Haufen
Wir sind des Geyers schwarzer Haufen - Heyah Heyoh
Wir wolln mit Pfaff und Adel raufen - Heyah Heyoh
Spieß voran - hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn
Jetzt gilt es Schloß Abtei und Stift - Hey...
Uns gilt nichts als die heil´ge Schrift - Hey...
Chorus
Als Adam grub und Eva spann - Hey...
Wo war denn da der Edelmann - Hey...
Chorus
Wir wollen´s Gott im Himmel klagen - Hey...
Daß wir die Pfaffen nicht dürfen totschlagen - Hey...
Chorus
Wir woll´n nicht länger sein ein Knecht - Hey...
Leibeigen, frönig, ohne Recht - Hey...
Chorus
Geschlagen gehen wir nach Haus - Hey...
Die Enkel fechten´s besser aus - Hey...
Chorus
Trad., 16. Jhd.
[Seitenanfang]
Lustig, Lustig
Lustig lustig Ihr lieben Brüder
Legt mal all die Arbeit nieder
Und trinkt ein Glas Champagnerwein
Denn unser Handwerk, das ist verdorben
Die letzten Saufbrüder sind gestorben
Es lebet keiner mehr als ich und du
Dann wollen wir es noch einmal wagen
Wir wollen fahren nach Kopenhagen
In die Dänische Reichsresidenz
Chorus
Denn auch in Polen ist nichts zu holen
Außer Schuhe ohne Sohlen
Ja nicht einmal ein Heller Geld
Chorus
Drum Schifflein Schifflein du mußt dich wenden
Du mußt den Bug nach Riga lenken
In die russische Kaufhandelsstadt
Chorus
Dann geht es heim wohl an den Main
Ganz Frankfurt liegt voller Äppelwein
Der letzte Heller muß versoffen sein
Chorus
Und wer all das hat gesehen
Der kann getrost nach Hause gehen
Und sich nehmen ein junges Weib
Chorus
Trad., 1844
[Seitenanfang]
Ich sollt ein Nonne werden
Ich sollt ein Nonne werden
Ich hatt kein Lust dazu
Ich schlaf nicht gern alleine
Geh in die Kirch nicht froh
Dem Kläffer wünsch ich Unglück viel
Der mich ins Kloster bringen will
Ins Kloster ins Kloster
Mag ich nicht gern hinein
Da schneidt man mir die Haare ab
Bringt mir Beschwerden ein
Chorus
Und wann es kommt um Mitternacht
Schlägt man die Glocken an
Da hab ich armes Mägdelein
Noch keinen Schlaf getan
Chorus
Wenn ich vor die Äbtissin komm
Sieht sie mich sauer an
Viel lieber würd ich freien
Einen jungen hübschen Mann
Chorus
Ade Ade fein's Klösterlein
Ade und hab dich wohl
Ich weiß den Allerliebsten mein
Der mich erfreuen soll
Chorus
Nonne werd ich niemals sein
Ade fein´s Klösterlein
Text: Trad. / Musik: Roland Kempen
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Es wollt' ein Bauer früh aufstehn
Es wollt' ein Bauer früh aufstehn
Und hinaus auf seinen Acker gehn
Und als er dann nach Hause kam
Da wollt er was zu Fressen ham
"Ei Lieschen koch mir Hirsebrei
Mit Bratkartoffeln und Spiegelei!"
Und als der Bauer saß und aß
Da rumpelt in der Kammer was
"Ei, liebe Frau was ist denn das?
Da rumpelt in der Kammer was"
"Ei, lieber Mann das ist der Wind
Der raschelt da am Küchenspind"
Der Bauer sprach: "Will selber sehn
Will selber raus in die Kammer gehn"
Und als der Bauer in die Kammer kam
Da zog der Pfaff die Hosen an
"Ei, Pfaff was machst in meinem Haus
Ich werf dich ja sogleich hinaus!"
Der Pfaff der sprach: "Was ich verricht
Deine Frau, die kennt die Beicht noch nicht"
Da nahm der Baur ein Ofenscheit
Und schlug den Pfaffen daß er schreit
Der Pfaff der schrie: "Oh Schreck, oh Graus!"
Und hielt den Arsch zum Fenster raus
Da kam' die Leut von nah und fern
Und dachten's wär der Morgenstern
Der Morgenstern der war es nicht
Es war des Pfaffen Arschgesicht
Und die Moral von der Geschicht
Trau nicht des Pfaffen Arschgesicht
Trad.
[Seitenanfang]
Wein, Weib und Gesang
Wein, Weib und Gesang
Und das ganze ein Leben lang
Wenn das nicht mehr wär
Ich armer Tor
Dann wär mir Angst und Bang
Ja dann wär mir Angst und Bang
Schlaget an das erste Faß
Denn der Wein schlichtet größten Haß
Er benebelt die Sinne
Und schlägt auf die Stimme
Aus jedem Tenor wird ein Baß
Chorus
Mannen hebet an den Kilt
Für die Weiber ein lustiges Bild
Doch wer sich nicht traut
Weil er klein ist lieber schaut
Verstecke sich hinter sein Schild
Chorus
Weiber knöpft auf euer Hemd aber schnell
Denn wir Mannen lieben Blusen ohne "l"
Bleibt das Hemd zu bis oben
Kriegt ihr keinen Mann zum Toben
Tut ihr's doch gibts Gejaul und Gebell
Chorus
Ja das Lied hat mir Spaß gemacht
Doch ich seh es hat nichts gebracht
Drum pack ich die Laute und spiel andern Leuten
Meine ganze Liederpracht
Chorus
Roland Kempen
[Seitenanfang]
Schenk voll ein
Da wollen wir nit zaghaft sein
Bring noch ein volles Glas
Heda Wirt, vom besten Wein
Dort aus dem größten Faß
Alle meine Lebetag
Und immer Sonne her
Schenk voll ein
Und immer immer mehr
Sauft die Gläser zügig aus
Werft Tisch und Bänke um
Schmeißt den Wirt zum Fenster raus
Heda der schaut sich um
Chorus
Heda he! Er kann nicht mehr
Sein Bauch ist viel zu klein
Sauf dir einen Ranzen an
Wie ich so sollst du sein
Chorus
Saufen ist ein gut's Gelag
Das kostet nicht das Geld
Drum trauert keinem Pfennig nach
Das Geld bleibt in der Welt
Chorus
Wer beim Saufen kläglich ist
Ist nüchtern nicht gescheit
Darum sauft die Gläser leer
Und klagt zur andern Zeit
Chorus
Da wollen wir nit zaghaft sein
Bring noch ein volles Glas
Heda Wirt, vom besten Wein
Dort aus dem größten Faß
Chorus
Trad., 18. Jhd.
[Seitenanfang]
All voll
Bist du voll so lege dich nieder
Steh früh auf und volle dich wieder
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen
Wein und Bier aus Faß und Krug
Saufe aus in einem Zug
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen
All voll...
Riechst du aus dem Maul nit nach Rosen
Willst aber dennoch die Mägdlein liebkosen
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen
Schläfst des Nachts du dann in der Gosse
Schmutz und Unrat dein Schlafgenosse
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen
Chorus
Wein und Bier aus einem Faß
Saufe aus ohn' Unterlaß
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen
Bist du voll so lege dich nieder
Steh früh auf und volle dich wieder
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen
Chorus
Trad., ca. 14. Jhd.
[Seitenanfang]
Ein Mönch kam vor ein Nonnenkloster
Ein Mönch kam vor ein Nonnenkloster
Mit seinem langen Paternoster
Und seinem Kling klang klonimus Dominus ...
Orationimus
Der Pater klopft an die Klostertür
Da schaut ne kranke Nonn' herfür
Für seinen ...
Der Pater steigt die Trepp' hinauf
Die Nonne schaut von unten auf
Sie sah sein ...
"Ei Pater was´n das für´n Ding?
Was unter eurer Kutten schwingt"
Ist das ein ...
"Ja das ist mein Patientenstab
Mit dem ich kranke Nonnen lab"
Das ist mein ...
"Ei Pater, ei Pater, so labet auch mich!
Die kränkste aller Nonn´n bin ich!"
Mit eurem ...
Er ging mit ihr auf den Orgelboden
Und orgelte nach allen Noten
Mit seinem ...
"Ei Pater das hat wohlgetan!"
"Da fang'n wir gleich von vorne an!"
Sieh nur mein ...
Und die Moral von der Geschicht
Wer's nicht versteht, der orgele nicht!
Mit einem ...
Trad., ca. 17. Jhd.
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Die Streuner
Piraten, Gesocks und keine Memmen
In dunklen Gassen sind ihre Kaschemmen
Kein Licht der Sonne das Pflaster erreicht
Wo ein reicher Bürger vor Angst erbleicht
Ja, ich bin ein Streuner und bleib es auch
Bis zum letzten Lebenshauch
Und wenn ich einmal ende
Dann bin ich längst Legende
Sagt was ihr wollt, ihr könnt uns nicht leiden
Ob Bader, ob Bischof, ihr sucht uns zu meiden
Doch nimmt man euch Geld, der Mob macht euch kalt
Durch die ganze Stadt der Ruf nach uns hallt
Chorus
Mein Schwert für dich, Bruder, hinfort die Ketten
Die Schwester vom Joche des Hasses zu retten
Das Lachen seiner güldenen Götzen erstickt
Wenn Temeon in ihre Fratzen blickt
Chorus
Bei Sturm Nacht und Regen sitzt ihr hinter Mauern
Am warmen Feuer sieht man euch kauern
Blickt auf die Hügel, vernehmt unseren Schrei
Beim Tanz mit Donner und Blitz sind wir frei
Chorus
Ihr betet zu Gott, der nächste ist nichtig
Ihr tretet die Schwachen, nur ihr seid wichtig
Ihr kriecht vorm Geld, die Liebe geht ein
Doch was oben ist wird unten sein
Chorus
Text: R. Kempen, B. Heiber, T. Riefl, A. Neft, R. Gosselck / Musik: R. Kempen
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